Die bunte Welt der Kürbisse

 

Die bunte Welt der Kürbisse


Frage:

 

Welche Bisse tun nicht weh?

 

KürBisse! Es sei denn, sie fallen einem auf den Fuß!!

     Sylvia König                                      


Hier folgt eine Auswahl aus der bunten Kürbiswelt!

 

Bischofsmütze

Schaut euch die Bischofsmütze mal genauer an. Die könnte sich glatt jemand als „Mütze“ aufsetzen.                            Eine außergewöhnliche Form mit einem tollen Farbenspiel in rot, braun, grün, und gelb. Durch die ungewöhnliche Formgebung lässt sich der Kürbis am Besten im Ganzen backen und füllen. Die bis zu 2 kg schweren Früchte schmecken lecker aromatisch.

Butternut                              

Butternut ist ein gelber, birnenförmiger und recht kernarmer Moschuskürbis. Die Ausbeute an Fruchtfleisch ist verhältnismäßig hoch. Mit seinem leichten Moschusduft und seinem feinen Buttergeschmack lässt er sich zu fast allem verarbeiten. Als Suppe, gratiniert, roh im Salat, zu Marmelade, in Kuchen usw. Auch mit Schale.

 

Hokkaido

Der Hokkaido ist wohl der beliebsteste seiner Art. Es ist die einzige Sorte, die immer mit Schale verzehrt werden kann. Ob im rohen oder gegarten Zustand. Dieser

"Riesenkürbis" bringt bis zu 2 kg auf die Waage. Die Schale ist orange bis dunkelorange. Er hat ein feines Maronen-Aroma und eignet sich für fast alle Zubereitungsarten. 

Patisson

Nein, keine Außerirdischen. Das ist der Patisson. Seine auffallende Erscheinung erinnert ein wenig an ein Ufo. Junge – etwa 5-8 cm kleine - Exemplare schmecken sehr gut süß-sauer eingelegt. Dazu verwendet man die Früchte als Ganzes. Größere Patissons werden geschält, geschnitten und geschmort oder gedünstet. Die milde Kürbissorte kann dann hervorragend mit Gewürzen verfeinert werden. Das Farbenspiel der Schale geht von zartweiß über Grüntöne und orange bis hin zu gestreiften Exemplaren.

 

Roter Zentner

Der Rote Zentner ist ein alter Franzose. Er hat eine kräftig orange-rote Farbe und wird bis zu 20 kg schwer. Das sehr feste Fruchtfleisch eignet sich hervorragend für Suppen, Gratins, Konfitüren, aber auch für Rohkostsalate. Der große Bruder „Gelber Zentner“ bringt bis zu 40 kg auf die Waage. Die Schale kann theoretisch mit verzehrt werden. Sie ist allerdings extrem schwer zu bearbeiten. 

 

 

Spaghettikürbis

Man sieht es ihm nicht an. Der Spaghettikürbis hat tatsächlich Fruchtfleisch, welches nach dem Garen spaghettiähnlich aussieht. Das macht ihn zu einem besonderen Augenschmaus. Die bis zu 2 kg schweren      Früchte findet ihr in unterschiedlich, eher hellen     Gelbtönen im Gemüseregal.


Kürbisse sind geschmacklich sehr facettenreich und ein Farbenspiel für das Auge. Ihr könnt sie gegart oder als Rohkost zubereiten.

Sollte mal ein Kürbis bitter schmecken, so entsorgt ihn in jedem Fall.

Zierkürbisse (siehe Bild 2 oben) bitte nur als solche und niemals als Speisekürbisse verwenden, da sie Giftstoffe enthalten.


Tipp: Damit sich eure Kürbisse leichter schälen lassen, könnt ihr diese halbiert auf ein Backblech legen und bei 180 °C für wenige Minuten in den Ofen schieben. Wenn die Ränder leicht dunkel werden, ist die Schale weich. Für Rohkost schält eure Kürbisse bitte ohne diese vorher zu erhitzen.

Tipp: Befreit die ausgehöhlten Kerne vom Fruchtfleisch, wascht sie gründlich und verteilt sie großzügig auf ein Backblech. Trocknet sie im Backofen für etwas 20 Minuten bei 200 °C. Gebt sie abgekühlt und wirklich trocken in ein Gefäß. Nun könnt ihr die Kürbiskerne schälen und knabbern. Oder ihr schält sie und röstet sie ohne Fett in einer Pfanne und streut sie über Salat oder ins Müsli.

Tipp: Wollt ihr mal schnell eine Kürbissuppe kochen oder einen Kuchen backen, bereitet euch Kürbispüree zu. Dazu einfach -egal von welchem Kürbis- Kürbiswürfel in wenig Wasser weichkochen. Pürieren, nochmals aufkochen und sofort in gut verschließbare Gläser abfüllen. Diese für 5 Minuten auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Alternativ könnt ihr das Püree auch portionsweise einfrieren.


Kürbis-Hagebutten-Suppe -vegan-

 

 1.500 g Hokkaido mit Schale, 1 dicke Gemüsezwiebel,

2 Knoblauchzehen, je 200 g Möhren und Knollensellerie  waschen, putzen und grob würfeln.

je 1/2 TL gelbe Senfsaat und Koriander und

je 1/4 TL Kreuz- und Schwarzkümmel in

4 EL Olivenöl kurz "anduften".

Das Gemüse zugeben, kräftig umrühren und mit

3 TL Kurkuma bestäuben.

500 ml Hafermilch angießen, weich kochen und pürieren. Mit

Meersalz, Pfeffer, Chili und getrocknetem Liebstock abschmecken.    je 150 g Hagebuttencreme und Kokossahne einrühren und servieren. 


 

Eingelegter Butternut

 

Gießt 500 ml guten Weißweinessig (am besten aus ökologischer Erzeugung) und 750 ml Wasser in einen Topf.

Stellt eine Gewürzmischung zusammen aus 1 TL Meersalz, 20 g Ingwer, 1 Zimtstange, 1 Knoblauchzehe, 6 Nelken, 4 Zimtblüten, 1 TL Koriander und je 1/2 TL gelbe Senfsaat und Schwarzkümmelsamen.

Gebt diese Mischung in das Essigwasser und lasst es einmal aufkochen. Wascht einen etwa 1,8 kg schweren Butternut, halbiert und entkernt ihn. Schneidet ihn mit Schale in Würfel und gebt diese in eine Schüssel. Gießt den Sud darüber und lasst das ganze über Nacht abgedeckt durchziehen. Gießt den Sud wieder in einen Topf und erwärmt ihn erneut. In der Zwischenzeit gebt ihr die Kürbiswürfel in ausgekochte Weck- oder Twist off-Gläser. Füllt die Gläser mit dem Sud auf. Verschließt die Gläser gut und sterilisiert sie in einem Wasserbad im Einkoch- oder in einem großen Kochtopf für etwa 20 Minuten. Die Gläser dürfen nur zu etwa 2/3 im Wasser stehen. Nehmt die Gläser aus dem Topf, lasst sie abkühlen, beschriftet sie und ab in den Vorrat. Geöffnet halten sich die Kürbiswürfel mehrere Wochen.

Tipp: Den Sud könnt ihr zum Verfeinern von Salatsaucen oder als Chutneybeigabe verwenden.

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